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Regelungssysteme - Ziele

Landnutzungsentscheidungen in den Sektoren Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Siedlungswesen orientieren sich nicht nur an gegebenen Standortpotentialen. Sie sind vielmehr Ergebnis komplexer Steuerungs- und Entscheidungsprozesse, die sich auf verschiedenen Handlungsebenen entfalten. Im örtlichen, regionalen, nationalen und auch im europäischen Bezugsrahmen unterliegen Landnutzungsentscheidungen Rahmensetzungen des Umwelt- und Planungsrechts und sind Einflüssen verschiedener sektoraler Anreiz- und Förderpolitiken ausgesetzt. Gleichzeitig sind sie Ausdruck kooperativer, strategischer wie auch umsetzungsorientierter Aushandlungsprozesse zwischen öffentlichen und privaten Akteuren. Diese komplexen hybriden, flexiblen Governancestrukturen bilden zusammen die aktuellen Regelungs- und Steuerungssysteme der Landnutzung.

Die sich abzeichnenden klimatischen Veränderungen und die dadurch notwendigen Anpassungen in der Landnutzung stellen neue Herausforderungen an ein nachhaltiges Landmanagement. Insofern stellt sich die Frage, ob die aktuellen Regelungs- und Steuerungssysteme der Landnutzung diesen Herausforderungen gerecht werden und hinreichend geeignet sind, um die in CC-LandStraD herausgearbeiteten Landnutzungsstrategien und Maßnahmen umzusetzen.

Zielsetzung innerhalb des Teilprojektes war daher:

  • die planungswissenschaftliche Evaluierung bestehender Steuerungsinstrumente und darauf aufbauend
  • die Formulierung übergeordneter institutioneller Gestaltungsoptionen sowie
  • die Ableitung maßnahmenspezifischer Gestaltungsoptionen für ein nachhaltiges Landmanagement.

Hierzu wurden die in CC-LandStraD modellierten Maßnahmen hinsichtlich ihrer rechtlich-instrumentellen und politisch-gesellschaftlichen Umsetzbarkeit bewertet.

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